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Frank.Sch

Frank.Sch

Erstes portables Navigationsgerät mit integrierter SIM-Karte für Anwendung in geschäftlich genutzten Fahrzeugen

Leipzig/Hannover, 15. März 2007: TomTom, Anbieter von mobilen Navigationslösungen, wird mit dem neuen TomTom GO 715 sein TomTom WORK Angebot erweitern. Tom Tom GO 715 ist das erste portable Navigationsgerät mit integriertem GPRS-Modem und SIM-Karte. tomtom715.gif

Der neue TomTom GO 715 bildet zusammen mit TomTom WEBFLEET die neue Lösung TomTom WORK Compact. TomTom WEBFLEET ist ein webbasierter Service der es Unternehmen mit geschäftlich genutzten Autos ermöglicht deren Management effizienter zu machen. Die Lösung ist ab April 2007 erhältlich.*

Der TomTom GO 715 besitzt alle Vorteile der preisgekrönten TomTom Software, bietet Tür-zu-Tür-Navigation in ganz Europa, hat ein eingebautes GPRS-Modem und eine integrierte SIM-Karte. Die TomTom WORK Compact Lösung bietet den weltweit ersten out-of-the-box Connected Navigation Service an. Mit der Lösung können Nachrichten und Ortsinformationen zwischen dem Fahrzeug und der TomTom WEBFLEET Applikation einfacher denn je ausgetauscht werden. Außerdem haben die Fahrer konstant und schnell Zugang zu aktuellen Verkehrsinformationen. Gerade für TomTom WORK Nutzer sind schnelle und korrekte Informationen über die Verkehrslage sehr wichtig.

"Unsere neue Lösung ist die weltweit Erste ihrer Art. Wir hatten bei der Entwicklung der TomTom WORK Compact-Lösung stets das Ziel vor Augen, den Connected Navigation Service für alle Unternehmen attraktiv zu machen, die ihre Fahrzeuge für geschäftliche Zwecke nutzen", so Harold Goddijn, Chief Executive Officer von TomTom. "TomTom WORK Compact ist eine portable plug & GO Lösung, die keine speziellen Kenntnisse für den Einbau benötigt, das Fahren sicherer macht und das Management der Fahrzeuge einfacher und effizienter gestaltet."

TomTom WORK Produkt Portfolio TomTom WORK ist die Produkt- und Service-Lösung von TomTom und bietet integrierte Navigation, Tracking, Tracing und Zwei-Wege-Datenkommunikation für das Management von Fuhrparks jeder Größe. Die Anwendung TomTom WEBFLEET bietet darüber hinaus zahlreiche Reportmöglichkeiten an. Mit dem jetzt erweiterten TomTom WORK Angebot haben Fuhrparkbesitzer die Wahl, die Lösung zu implementieren, die besser zu ihrem Geschäftsmodell passt.

Der TomTom GO 715 ist mit der gleichen easy-to-use Navigationssoftware, optimaler Routenführung, 3D-Kartenansicht und gesprochene Anweisungen ausgestattet, wie auch die anderen Geräte der TomTom GO Reihe. Wie diese bietet TomTom GO 715 eine Freisprechfunktion mit Bluetooth-fähigen Handys. Das Gerät wird mit dem neusten Kartenmaterial für Westeuropa, das auf Memory Card gespeichert ist, ausgeliefert.

TomTom WORK Compact, für nur 1,80 Euro pro Tag bietet: **

TomTom WEBFLEET: ein webbasierter Tracking- und Tracing-Service, der den Standort der Fahrzeuge auf digitalen Karten anzeigt und über den der Einsatz der Fahrzeuge geplant und gesteuert wird;

TomTom GO 715: ein neues portables Navigationsgerät mit integriertem GPRS-Modem und SIM-Karte für die Tür-zu-Tür-Navigation in ganz Europa und eine optimale Kommunikation zwischen Fahrzeug und TomTom WEBFLEET-System;

Basisreports wie Fahrtenbücher, Nachrichtenübermittlung, Arbeitszeiten der Fahrer, Vorfall- und Auftragsberichte.

TomTom WORK Active, für nur 2,00 Euro pro Tag bietet: **

TomTom LINK: eine fest eingebaute Blackbox in jedem Auto, mit deren Hilfe der Standort des Fahrzeugs jederzeit bestimmt werden kann und Nachrichten und Standortinformationen zwischen Fahrzeug und dem TomTom WEBFLEET Service Center via GPRS ausgetauscht werden können;

TomTom WEBFLEET: ein webbasierter Tracking und Tracing Service, der den Standort der Fahrzeuge auf digitalen Karten anzeigt und über den der Einsatz der Fahrzeuge und deren Fahrer geplant und gesteuert wird;

TomTom GO: TomToms preisgekrönte portable Navigationsgeräte mit Tür-zu-Tür-Navigation über ganz Europa oder Deutschland, Österreich und die Schweiz.;

Konstante Echtzeit-Lokalisierung und erweitertes Tracking und Tracing von Fahrzeugen, die unterwegs sind;

Detaillierte Datenauswertung über Stand- und Benutzungszeiten des Fahrzeuges;

Ausführliche Reportings, darunter verschiedene Auswertungen von Reisedaten, Nachrichten-Reports und Berichte über Arbeitsstunden und Nutzungszeiten.

* TomTom GO 715 ist nur als Teil der TomTom WORK Compact Lösung erhältlich. Anfänglich wird TomTom WORK Compact in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Belgien und Großbritannien erhältlich sein.

** Der Preis ist kalkuliert auf Basis einer 36 monatigen Nutzungszeit ohne Mehrwertsteuer.

Donnerstag, 15 März 2007 12:43

Camping Artikel bei Plus

Plus hat in seinem Online Shop wieder einige Camping Artikel im Angebot

Es findet sich sogar ein Wohnwagen im Angebot ;)

Hier z.b. eine Digitale Sat-Anlage für 89,- habe ich auch und bin damit zufrieden.

satanlage.png

weitere Infos hier

Sonntag, 11 März 2007 23:52

Anzeige bei Garmin

Vollständige Anzeige des Info-Textes beim Garmin 660

Dank Hans der eine Software geschrieben hat, gehört dieses Problem

Alte Ansicht Garmin

das der Stellplatz Infotext nicht ganz angezeigt wird der Vergangenheit an.

Ganzer Text wird angezeigt

wie man oben sieht, wird die ganze Info angezeigt. Ich werde in Kürze die ersten Test-Dateien hochladen. Wenn es Probleme geben sollte bitte melden. Bitte auch alle anderen Garmin Nüvi Besitzer 350-360 die Dateien Testen !!

Camper Gruß

Frank

Samstag, 03 März 2007 23:39

Media Center für TomTom

Media Center für TomTom

Die Media Center Software arbeitet wie ein Videospieler und erlaubt die Wiedergabe von vorkonvertierten Videodateien.

Für:GO, GO 300/500/700/510/710/910, One, One New Edition

mehr Infos hier: http://www.realprices.nl/MobilNova/en/About.php

Samstag, 03 März 2007 21:32

photoGPS

JOBO stellt sein photoGPS vor, ein globales Positionsbestimmungssystem für Nutzer von Digitalkameras, das automatisch den genauen Ort der Aufnahme erfasst und diesen dem entsprechenden Foto zufügt. GPS-Daten werden den exif-Dateien der Digitalbilder zugeordnet und geben dem Fotografen so Auskunft über den Aufnahmeort. photoGPS wird voraussichtlich ab Sommer 2007 zu einem Preis von €149 (UVP) erhältlich sein.

jobo2.jpg

Sonntag, 25 Februar 2007 22:56

Elektro-Wagenheber 2000KG

Elektro Wagenheber bei Plus

Wagenheber

Was fürs Wohnmobil ? bei 2000kg dürfte es doch reichen nur bei der Hubhöhe von 43cm bin ich mir nicht sicher.

mehr hier

Mittwoch, 21 Februar 2007 20:13

TomTom mit neuer Corporate Identity

TomTom mit neuer Corporate Identity: Ausdruck von Wachstum und Ausweitung des Portfolios

TomTom, Anbieter von Navigationslösungen und –services, präsentiert heute seine neue Corporate Identity mit frischem Logo. tomtom neu

 

In der neuen CI steckt alles, was den einzigartigen Markenwert von TomTom für die Kunden ausmacht. Sie steht aber zugleich auch für das umfassende Portfolio aus Navigationsgeräten, Tracking&Tracing- und Verkehrslösungen, das TomTom seinen Kunden aus dem Privat-, Geschäfts- und institutionellen Bereich bietet.

Dieses Logo ist eine Weiterentwicklung des bisherigen und besteht aus dem Wort ‘TomTom’, geschrieben in schwarzen Großbuchstaben, sowie aus den berühmten roten Händen, die einen transparenten Ball umfassen.

„TomTom ist innerhalb weniger Jahre zu einem hervorragend aufgestellten globalen Unternehmen und zur führenden Marke bei portablen Navigationslösungen herangewachsen“, freut sich der COO von TomTom, Alexander Ribbink. „Das neue Logo wird diesem Wandel gerecht, symbolisiert es doch aufmerksame Kundenbetreuung, unseren praxisbezogenen Zugang und unsere Leidenschaft für Navigationsprodukte und Dienstleistungen mit höchster Qualität. Es unterstreicht außerdem unsere ständige Expansion in neue Märkte, wie zum Beispiel Flottenmanagement und Verkehrslösungen bei gleichzeitiger Stärkung unserer Position als die bei den Konsumenten beliebteste Navigationslösung.“

Ab März wird das neue TomTom-Logo nach und nach auf allen Produkten und Materialien eingeführt.

Mittwoch, 21 Februar 2007 19:32

TomTom GO 910 mit Viren infiziert

es wurde bekannt gegeben, dass Ende letzten Jahres einige GO 910 mit einer Vireninfektion ausgeliefert worden sind.

Es handelt sich um eine relativ kleine, aber bisher unbekannte Menge von Geräten, die letztes Jahr im Zeitraum von September bis November ausgeliefert worden sind und die Firmware 6.51 haben. Die Vireninfektion betrifft die Files copy.exe, host.exe, autorun.inf und explorer.exe, die sich im Hauptverzeichnis der GO 910 befinden

TomTom hat erst jetzt erkannt, dass einige der ausgelieferten Geräte infiziert sind mit einem, laut der Firma, ungefährlichen Computervirus. Es handelt sich um zwei Trojaner, mit den Namen win32.Perlova.A Trojan und TR/Drop.Small.qp. Diese Trojaner sind während der Produktion auf die Geräte gekommen. Gleich nachdem die Viren entdeckt wurden, hat TomTom Maßnahmen ergriffen um eine weitere Infektion zu verhindern. Im Moment sind bei TomTom keine Fälle bekannt, wo diese Infektion zu einem nicht richtig funktionierende TomTom GO 910 geführt hätte.

Freitag, 16 Februar 2007 01:32

Die Billigheimer

 

Die Billigheimer

 

Caravans und Reisemobile für Sparfüchse

 

CMT Stuttgart (Quelle: SWR)

Viele Reisemobilisten hat der Steuerbeschluss hart getroffen. Sie werden auf lange Sicht den Unterhalt für das Urlaubsvehikel kaum noch schultern können. Der Stachel der Verbitterung sitzt tief. Denn was haben sie von ihrem Häuschen auf Rädern, wenn sie dann nicht mal mehr die Steuern bezahlen können.

Auch Händler sind in Sorge. Das neue Steuergesetz wird Existenzen bedrohen, glauben viele, weil der Gebrauchtwagenmarkt zusammenzubrechen droht. Für den Handel ein Garant für gute Neugeschäfte. Probleme wird es geben, die alten Fahrzeuge noch zu vermarkten. Dann gibt es nur noch die Flucht ins Ausland, wo die Schadstoffklasse nicht die Rolle spielt, wie in Deutschland.

Auf der CMT bekommen Händler und Kunden die Folgen der neuen Steuer noch nicht in voller Härte zu spüren. Mit Rücksicht auf die lange Nutzungsdauer wird Wohnmobilen ein Sonderrecht eingeräumt. Über fünf Jahre werden die oft hubraumstarken Fahrzeuge mit Rabatten stufenweise an die PKW-Besteuerung herangeführt. In der Endstufe 2011 werden zum Beispiel für ein Mobil mit 2,8 Liter Diesel jährlich 841 Euro fällig. Bisher verlangte der Fiskus dafür 210 Euro. Preissteigerung: 400 Prozent. Das heißt: Wer heute bestellt, sollte auf Hubraum und Abgasnorm achten.

 

Keine leichte Sache: Nur wenige Basisfahrzeuge erfüllen bereits die Euro 4. Ausnahmen sind die leichten Nutzfahrzeuge Viano von Mercedes, der T5 von VW sowie der neue Ford Transit. Für schwere Mobile über 3,5 Tonnen hat nur Iveco einen Diesel mit Euro-4 im Angebot.

Zweites Beispiel: der Motor. Je weniger Hubraum, desto weniger Steuer. Klingt gut, hat im Alltag aber Tücken. Günstige Einstiegsvarianten mit Dieselmotoren unter 100 PS sind auch für kleinere Mobile oft nicht geeignet. Ein Alkoven etwa tut sich mit wenig PS im Fahrbetrieb und im Wiederverkauf schwer. Der Aufpreis zur nächst höheren PS-Klasse lohnt sich.

 

Trost für die Steueropfer: Reisemobile werden günstiger. Größere Modelle unter 40.000 Euro gelten als Schnäppchen. Auch deutsche Hersteller haben inzwischen solche Preisschlager im Programm. Beispiel: der brandneue Marano von Bürstner. Den Sechs-Meter-Alkoven mit Platz für vier gibt es schon ab 35.000 Euro.

 

Eine Weltneuheit ist auch der BIG von Hehn. Der Alkoven auf Basis des Ford Transit bietet mehr Ausstattung und Zuladung als der Durchschnitt, für unter 39.000 Euro.

 

Der modische C-Liner von Knaus gilt als derzeit kompaktester Integrierter der Wert. Platz und Komfort sind auf zwei Personen ausgelegt. Für ein Luxus-Reisemobil sind cirka 60.000 Euro nicht viel.

In der Preiskampf-Klasse zeigen vor allem ausländische Hersteller Flagge. Allerdings ist bei manchen Billigofferten Vorsicht angesagt: Zusatzkosten für TÜV und Transport sind selten inklusive. Manche Schnäppchen kommen auch bei der Bord-Technik nackt daher.

Ein Gebrauchter hat in der Regel mehr zu bieten, zum Beispiel Jahreswagen vom Vermieter. Der Kunde kann das Fahrzeug mieten, manchmal bekommt er sogar den Preis angerechnet und er hat den Preisvorteil, dass er höherwertige Qualität zu einem günstigen Preis einkaufen kann und er kann selbst die Qualität bestimmen.

Tipp:

Wer eine Neuanschaffung plant, sollte bis zum Sommer warten. Erst dann haben die meisten Hersteller auf Dieselrußfilter, sowie abgasarme Motoren der Euro 4 umgestellt. Oder man schwenkt auf Caravans um. Probleme mit der Steuer gibt’s bei denen nämlich nicht.

Freitag, 16 Februar 2007 01:16

Wohnmobile im Test

 

Caravan & Wohnmobil  
Wohnmobile im Test
In Stuttgart auf der CMT, Europas größte Reisemesse, präsentiert die Branche für Reisemobile und Freizeitfahrzeuge ihre neuesten Produkte, und da gibt es 2007 eine Menge Neuigkeiten. Der Grund: die Hersteller der wichtigsten Basisfahrzeuge für den Wohnmobilausbau haben ihre Modelle grundlegend renoviert und versprechen neue Standards vor allem in punkto Sicherheit. Rasthaus hatte die Gelegenheit, die Marktführer unter den Wohnmobilchassis ausgiebig zu überprüfen.
Quelle SRW

Das sind die Kandidaten, fünf teilintegrierte Reisemobile der Preisklasse zwischen 38.000 und 47.000 Euro, mit identischem Aufbau auf Basis der neuesten Generation leichter Nutzfahrzeuge: Mercedes Sprinter, VW Crafter, Renault Master, Peugeot Boxer sowie der nagelneue Ford Transit. Wir bewerten Fahrsicherheit und -leistungen, Qualität und Bedienbarkeit des Fahrerplatzes. Der Wohnbereich spielt für die Beurteilung keine Rolle.
Mercedes Sprinter Wohnmobil (Quelle: SWR)

Erster Prüfpunkt: die Ausweichgasse. Auf einem abgesperrten Militärgelände wird simuliert, ob ein plötzliches Lenkmanöver vor einem Hindernis mit Fahrzeugen dieser Größe gefahrlos möglich ist. Die mit knapp 50.000 Euro teuersten im Feld - von Mercedes und VW - schwanken und untersteuern stark, meistern die Provokation aber dennoch ohne Probleme. Ihr Vorteil ist, dass sie als einzige serienmäßig über ESP verfügen. Bei anderen Anbietern ist die elektronische Fahrhilfe nur eine Ausstattungsoption, oder, wie beim preisgünstigen Transit, derzeit nicht einmal im Programm. Ein Manko, wie der Test mit dem Ford beweist. Das drei Tonnen schwere Auto ist zu weich gefedert. Die Räder verlieren teilweise den Bodenkontakt. Das Fahrzeug übersteuert und kann nur mit fahrerischem Talent abgefangen werden - ein ohne ESP grenzwertiges Verhalten.
Martin Rempfer, ADAC Technikzentrum:
"ESP ist für diese Fahrzeugkategorie besonders wichtig, weil diese Fahrzeuge einen hohen Schwerpunkt haben, verhältnismäßig schmale Spurweiten, darüber hinaus aber auch sehr schnell unterwegs sind, teilweise recht direkte Lenkungen haben. Man kann enge Kurvenradien fahren und dadurch sind sie tendenziell kippgefährdet und nicht nur wie Pkw eher schleudergefährdet."
Wohnmobil im Test-Parcours (Quelle: SWR)

Auch beim Bremsentest können die Mobile ihre Herkunft aus dem Nutzfahrzeugbereich nicht verheimlichen. Rauchschwaden signalisieren, dass die Bremsen faden und das ABS deshalb zu spät und ungenau regelt. Bremswege aus Tempo 100 zwischen 44 und 46 Metern sind ein Indiz dafür, dass im Transportergewerbe Bremsen noch immer nicht ausreichend dimensioniert sind. Hinzu kommt, dass die Freizeitmobile unhandlich sind, da für Rangieren und Kurvenfahrten zu viele Lenkeinschläge erforderlich bleiben. Das flach stehenden Volant des Renault etwa muss man nicht nur drehen, sondern zusätzlich schieben, ein Sicherheitsmanko.
Martin Rempfer:
"Im Zweifelsfall kann ich nicht schnell genug vor einem Hindernis ausweichen, weil ich ja zwei Lenkradumdrehungen in einer Notsituation sicher nicht schaffe."
Nach den Tests auf der Strasse geht es weiter im Technik-Labor des ADAC. Dort werden Ergonomie und Ausrüstung der Fahrerplätze untersucht. Das zeigt erneut mehr Schatten als Licht, zum Beispiel bei der Sicherheitsausstattung. Einen Beifahrerairbag hat serienmäßig nur der Ford. Für alle übrigen Modelle ist er aufpreispflichtig. Ein Grund dafür ist der harte Preiskampf im Gewerbe. Nur günstige Einstiegspreise machen die Marken attraktiv. An der Sicherheit wird deshalb oft gespart. Das gilt auch für die Sitze. Sie sind in Freizeitmobilen oft ein schlechter Kompromiss. Weil sie für den Wohnbereich drehbar sein müssen, sitzt man als Fahrer am Lenkrad zu hoch. In einigen Fällen schaut man auf die Dachablage. Eine hilfreiche Lenkradverstellung in Höhe und Tiefe hat nur der VW. Wegen der fehlerhaften Geometrie stimmt daher häufig der Gurtverlauf nicht mehr, selbst wenn man die oft sperrige Höhenverstellung manuell korrigiert.

Wir finden noch weitere Lücken: Beim Peugeot etwa ist der tiefe Handbremshebel wegen der breiten Tür an der Fahrerseite schwer zu erreichen. Fürs Anfahren am Berg stellt das ein echtes Problem dar. Außerdem verkleinern die großen Außenspiegel zu stark. Der Abstand zum rückwärtigen Verkehr lässt sich dadurch schwer einschätzen.

Ein Manko sind auch die Scheinwerfer. Vor allem beim VW Crafter ist die Lichtausbeute zu schwach. Xenon gibt es als Option nur bei Mercedes.
Martin Rempfer:
"Da hat man den Eindruck, dass, um den Preis noch in einem vernünftigen Rahmen zu halten, Kompromisse gemacht werden, die zu Lasten des Arbeitsplatzes Fahrer gehen, und da ist Verbesserungsbedarf dringend angesagt."

Für die überprüften Modelle gilt: An die Sicherheitsstandards moderner Pkw kommen auch die neuesten Basisfahrzeuge für Freizeitmobile nicht heran, selbst nicht die Besten im Test von Mercedes und VW. Das ist bedenklich, zumal die Fahrzeuge mit mehr als drei Tonnen Gesamtgewicht schwer und oft mit höheren Geschwindigkeiten unterwegs sind. Die Hersteller sollten ihre Basismodelle für den Freizeitmarkt in Sachen Sicherheit aufrüsten. In Anbetracht der hohen Anschaffungspreise darf man das als Käufer auch erwarten.

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