Outdoordreams

Sonntag, 28 August 2011 20:22

Aktion 4,25

Aktion 4,25: Goldschmitt kämpft
gegen das rigide Führerscheinrecht

Goldschmitt startet auf dem Caravan-Salon 2011 in Düsseldorf die Aktion 4,25, in der die Politik aufgefordert wird, die Gültigkeit der Pkw-Führerscheine von 3,5 auf Fahrzeuge bis zu 4,25 Tonnen auszuweiten. Dieter Goldschmitt: „Wir glauben, dass es höchste Zeit ist, dass das praxisfremde Führerscheinrecht geändert wird.“ Die Kritik des Unternehmers bezieht sich auf die seit 1999 gültige Regelung, nach der Neuerwerber eines Pkw-Führerscheins seit 1999 nur noch Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen fahren dürfen und für schwerere Fahrzeuge der viel teurere Lkw-Führerschein notwendig wird.

Dieter Goldschmitt: „Wir alle wissen, dass diese Beschränkung nicht mehr zeitgemäß und geschäftshemmend ist.“ Jüngere Interessenten eines Reisemobils würden klar gegenüber denjenigen benachteiligt, die noch einen alten Führerschein der Klasse 3 besitzen. Die Hemmschwelle zum Kauf eines größeren Reisemobils würde durch das rigide Führerscheinrecht unnötig erschwert. Der Fahrwerkspezialist aus Höpfingen im Odenwald weist darauf hin, dass viele Reisemobile inzwischen die 3,5-Tonnen-Grenze überschritten, weil Sicherheitskomponenten wie ABS, stärkere Bremsen, bessere Knautschzonen, leistungsgerechte Motoren) Standard seien und weil auch übliche Komforteinrichtungen (Klimaanlagen, Sat-Anlagen, Hubstützen, Zusatzbatterien, etc.) auf die Gewichtsbilanz drückten. Somit seien die Reisemobile zwar schwerer geworden – aber insgesamt auch sicherer und so leicht zu fahren wie ein Pkw.

Wie auch der Euro MotorhomeClub (EMHC) in seiner parallel begonnenen Aktion fordert das Unternehmen von der Politik, dass die Fahrerlaubnis der Klasse B (Pkw-Führerschein) künftig auf Fahrzeuge bis 4,25 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht ausgeweitet wird. So wie das inzwischen auch für Caravan-Gespanne der Fall ist. Der Unternehmer setzt auf die Einsicht der verantwortlichen Politiker: „Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass die Interessen der Reisemobilfahrer endlich berücksichtigt werden.“ Dieter Goldschmitt hat deshalb auch andere Unternehmen aus der Reisemobilbranche eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen. Die ersten positiven Rückmeldungen sind bereits eingegangen. Zudem hat Goldschmitt Verkehrspolitiker aus allen im Bundestag vertretenen Fraktionen angeschrieben.

Unterschriftslisten für die Aktion 4,25 liegen auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf (27.8. – 4.9.2011) am Goldschmitt-Stand in Halle 13 aus.

 

 

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Samstag, 27 August 2011 20:38

Abschied vom Gas-Diesel-Motor

Goldschmitt: Viel Wehmut beim
Abschied vom Gas-Diesel-Motor

Höpfingen/Saarbrücken (gpm). Die Goldschmitt techmobil AG aus Höpfingen setzt die Forschung am Gas-Diesel-Motor nicht weiter fort. Obwohl die umweltfreundliche Technologie funktioniert, hat das Unternehmen die Patente angesichts unüberwindlich erscheinender bürokratischer Hürden nach Russland abgegeben.

Es war eine gemischte Bilanz, die die Beteiligten des ehrgeizigen Forschungsprojektes Gas-Diesel-Motor nun in der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) in Saarbrücken zogen: Denn einerseits wurde zwar bewiesen, dass ein Motor, der gleichzeitig mit Diesel und Gas betrieben wird, seinen Serienbrüdern in vielen Punkten überlegen ist – doch andererseits werden die Forschungsarbeiten nun doch nicht fortgesetzt, weil der umweltfreundliche Motor durch die Bürokratie eingebremst wird.

So klang Wehmut mit, als Dieter Goldschmitt, der Vorstandsvorsitzende der Goldschmitt techmobil AG, vor Pressevertretern in Saarbrücken bedauerte, dass das einst mit viel Optimismus begonnene Projekt Zündstrahlgasmotor für sein Unternehmen mit dem Verkauf der Patente nach Russland endete. Fünf Jahre lang hatten neben der Höpfinger Goldschmitt techmobil AG und der Intec International GmbH aus Hechingen die Forscher der renommierten HTW aus Saarbrücken an der Fortentwicklung des lange bekannten Prinzips gearbeitet. Mit beeindruckenden Ergebnissen: Durch die elektronisch gesteuerte Einspritzung von Erd- oder Autogas konnte die Leistung von Dieselmotoren kräftig erhöht, die Umweltbelastung deutlich verringert und die Betriebskosten merklich gesenkt werden. Mit einem Gas-Diesel-Motor schaffte es Goldschmitt 2009, den Tempoweltrekord für Reisemobile auf 207 Stundenkilometer zu schrauben.

Die unüberwindlichen Hürden lagen indessen nicht in der Technologie, sondern auf der politischen Ebene: „Es geht im Moment einfach nicht weiter“, stellte Professor Dr. Thomas Heinze, der Leiter des Instituts Automotive Powertrain an der HTW, ernüchtert fest. Auf Jahre hinaus sieht er keine Chance, das Zündstrahlgasaggregat in Deutschland etablieren zu können – schlicht deshalb, weil im deutschen Kfz-Steuerrecht ein derartiger Doppelbetrieb von zwei Energiearten nicht vorgesehen ist. So konnte auch Dieter Goldschmitt nur kopfschüttelnd rekapitulieren: „In Deutschland kann nicht sein, was nicht sein darf. Ein Unding.“

Wegen der aus seiner Ansicht deshalb aussichtslosen Marktchancen hat das Unternehmen aus dem Odenwald die Patente nach Russland abgegeben. Goldschmitt würde sich nicht wundern,

wenn die vielversprechende Technologie eines Tages von dort wieder nach Deutschland käme – „obwohl wir die Pionierarbeit geleistet haben“

 

Unter den gegebenen Umständen sieht Goldschmitt indessen keine Chancen, den Gas-Diesel-Motor selbst in Deutschland einführen zu können. Auch wenn bis zur Marktreife kaum mehr als ein weiteres Jahr an Forschung notwendig wäre. Sein Fazit: „Innovative Unternehmen werden in Deutschland viel zu sehr von der Bürokratie und von sinnlosen Bestimmungen gegängelt.“

 

Dass der Gas-Diesel-Motor durchaus eine sinnvolle Zukunft hätte, machte auch Projektleiter Volker Witte von der Saarbrücker Hochschule vor der Presse deutlich: „Der Zündstrahlgasmotor bietet ein unterschätztes Brennverfahren. Der Leistungsgrad eines Motors kann durch das intelligente gleichzeitige Verbrennen von Diesel und Gas deutlich gesteigert werden – bei 50-prozentiger Reduzierung des Rußausstoßes.“

 

Trotz des wenig befriedigenden Ausgangs des gemeinsamen Forschungsprojektes will die Höpfinger Goldschmitt techmobil AG auch in Zukunft mit der HTW Saarbrücken zusammenarbeiten.

 


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Reisemobil-Felgen in perfekter Carbon-Optik

 

Gäbe es einen Award für die ungewöhnlichste Reisemobil-Felge, wäre das neueste Angebot des Goldschmitt Technik-Centers (GTC) in Walldürn ein heißer Anwärter. Auf der Freizeitmesse CMT in Stuttgart (15. – 23. Januar 2011) stellt Europas größtes markenunabhängiges Zentrum für die Veredelung von Reisemobilen erstmals Leichtmetallfelgen vor, die aufwendig im Wassertransferdruck behandelt wurden. Das Ergebnis ist eine perfekte Carbon-Optik, die selbst bei genauem Hinsehen kaum von den edlen Kohlestoff-Produkten zu unterscheiden ist.

Carbonoptik-Felge-Detail

Für die Realisierung der auffälligen Räder hat sich das GTC mit einem der wenigen Unternehmen zusammengetan, die die innovative Wassertransferdruck-Technologie für die Veredelung dreidimensionaler Produkte beherrschen. Bei dem aufwendigen Prozess, der mit viel Handarbeit verbunden ist, wird zunächst ein Druckfilm sorgsam in einem Spezialtauchbecken auf der Wasseroberfläche ausgebreitet. Im nächsten Schritt wird die Trägersubstanz des Druckfilms gelöst – das Dekordesign liegt dann wie ein Ölfilm auf der Oberfläche. Sorgsam werden anschließend die Felgen von oben in das Tauchbecken eingelassen. Durch den Wasserdruck wird das Designdekor gleichmäßig angeschmiegt – auch an Kanten, Ecken und Rundungen.

Der Look ist perfekt: Die Goldschmitt GSM1-Aluminiumfelgen werden so in vermeintliche Carbon-Felgen verwandelt. Die Wassertransferdruck-Spezialisten versichern, dass die Besitzer lange Freude an den so behandelten Felgen haben werden, weil nach dem Trockenprozess die Nachbehandlung in der Lackiererei erfolgt: UV-Beständigkeit und eine hohe Abriebfestigkeit werden so gewährleistet. „Mit diesen ungewöhnlichen Rädern kommen wir dem Wunsch vieler Reisemobilbesitzer nach, die ihr Fahrzeug zu einem ganz besonderen Blickfang machen wollen“, freut sich GTC-Geschäftsführer Carsten Stäbler, „wir sind stolz darauf, dass wir die ersten sind, die solche Räder für Reisemobile liefern können.“

Reisemobilfelgen in Carbon-Optik bietet das Goldschmitt Technik-Center auf der Basis der GSM1-Modelle in 15- und 16 Zoll an. Zur Einführung kostet ein kompletter Satz mit vier Felgen 1.199 Euro.

www.goldschmitt.de

 

 

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Montag, 16 August 2010 14:55

Wenn das iPhone die Hubstütze steuert

Goldschmitt zeigt auf dem Caravan-Salon 2010
die „wahrscheinlich beste Hubstütze der Welt“

Sie sind ein Meilenstein in Bezug auf Sicherheit, Gewichtsreduktion, Qualität und Bedienkomfort: Goldschmitt präsentiert auf dem Caravan-Salon 2010 in Düsseldorf eine neue Generation an Hydraulikhubstützen für Reisemobile und verkündet selbstbewusst, dass es sich um „die wahrscheinlich beste Hubstütze der Welt“ handelt. Auch die Fachpresse hat die Vorzüge der neuen Modelle Vertical Star und Swing Star bereits hervorgehoben.

Das Goldschmitt-Entwicklungsteam um Markus Mairon und Michael Berberich hat den neuen Stützen ein strenges Diätprogramm verordnet – ohne bei der  Sicherheit zu sparen. So konnte das Gewicht der Stützen-Pumpen-Einheit gegenüber den Vorgängermodellen um bis zu 40 Prozent gesteigert werden. Die mit einem großen beweglichen Fuß ausgestattete Swing Star-Hubstütze in der Variante mit 325 Hub nur noch rund 8 Kilogramm. Auch der Pumpenblock wurde auf weniger als 9 Kilogramm „abgespeckt“.

Bei der grundlegenden Überarbeitung der Stützen verzichtete Goldschmitt auf außen liegende Ölleitungen; gut geschützt wurden die Schlauchleitungen zum Druckzylinder nun an der Oberseite installiert. Die neuen elektromagnetischen Sicherheitsventile an den Stützen sowie der Thermoschutz und der Drucksensor in der Pumpe tragen zur weiteren Erhöhung der Systemsicherheit bei. Zudem wurde auf beste Umweltverträglichkeit geachtet: Die neuen Goldschmitt-Hubstützen können auf Wunsch mit Bio-Öl von Panolin geordert werden.

Clou der neuen Goldschmitt-Hubstützen ist indessen die revolutionäre Steuerungsmöglichkeit: Neben einem kabelgebundenen Bedienteil können sie in der De-Luxe-Variante mit einer so genannten „App“ direkt über das iPhone, den iPod Touch oder das iPad von Apple gesteuert werden. „iLift“ nennen Goldschmitt und Entwicklungspartner Intec  diese innovative Technologie. Intuitiv lassen sich die Funktionen der Hubstützen bedienen. Integriert in den „iLift“ sind besondere Sicherheitsfunktionen: So ist bei aktivierter Wegfahrsperre die Bedienung der Hubstützen nicht möglich;  und falls eine Manipulation an den Hubstützen festgestellt wird, erfolgt automatisch eine Alarmmeldung auf das iPhone. Das System ist zukunftsträchtig: künftig sollen über das Goldschmitt-„App“ weitere Bereiche in den Reisemobilen angesteuert werden können.

Die neuen Vertical Star- und Swing Star-Hubstützenmodelle von Goldschmitt werden in sieben Varianten mit unterschiedlichen Standhöhen und Stützenlängen angeboten.

Weitere Informationen

Goldschmitt techmobil AG

Dornberger Straße 6-10
74746 Höpfingen

Tel.: 0 62 83 / 22 29-69 (Thomas Seidelmann)

www.goldschmitt.de

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